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Die Vorteile von LEDs

Die Vorteile liegen auf der Hand: Wesentlich geringerer Verbrauch, sehr hohe Wartungsfreiheit und natürlich der Hauptgründe: Es wird sehr viel Geld gespart.

Was ist LED

LED ist eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, englisch light-emitting diode, deutsch lichtemittierende Diode, LED) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung (als Infrarotleuchtdiode) oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial und der Dotierung abhängigen Wellenlänge ab.

Weiße LEDs werden wie Leuchtstofflampen auch für unterschiedliche Arten (Farbtemperaturen) weißen Lichtes gefertigt. Übliche Kategorien sind das „kaltweiße“, tageslichtähnliche Licht (Farbtemperatur 5500–6000 K) und das „warmweiße“ Licht, ähnlich dem der Glühlampen (2700–3000 K).

Umstellen auf freundlichere LED Lichtfarben (Blau, rot, grüne LED sowie weiße LED) wie auch die Bündelung auf den tatsächlich gewünschten Bereich!

Aufbau

Der Halbleiterkristall vieler LEDs ist auf den Boden einer kegelförmigen Vertiefung in einem Metallhalter gelötet. Die Innenseiten der Vertiefung wirken als Reflektor für das aus den Seiten des Kristalls LED Aufbauaustretende Licht. Die Lötstelle bildet einen der beiden elektrischen Anschlüsse des Kristalls. Gleichzeitig nimmt er die Abwärme auf, die entsteht, weil der Halbleiterkristall nur einen Teil der elektrischen Leistung in Licht umsetzt. Der Halter mit dem Reflektor ist bei bedrahteten LEDs als rechteckiger Draht ausgeführt, der als elektrischer Anschluss dient. Anders als sonst bei Elektronikbauteilen üblich, besteht der Anschlussdraht nicht aus verzinntem Kupfer, sondern aus verzinntem Stahl. Die Wärmeleitfähigkeit von Stahl ist vergleichsweise gering. Dadurch wird der Halbleiterkristall beim Einlöten des Bauteils in eine Leiterplatte nicht überhitzt.

Ein dünner Bonddraht stellt den zweiten elektrischen Anschluss des Halbleiterkristalls her. Er verbindet einen weiteren Stahldraht mit der Oberseite des Kristalls. Auf diese Weise wird möglichst wenig Licht vom Anschluss absorbiert. Die Kathode (–) ist durch eine Abflachung rechts am Gehäusesockel markiert. Bei fabrikneuen LEDs ist zudem der Anschluss der Kathode kürzer (Merkregel: Kathode = kurz = Kante). Bei den meisten LEDs ist der Reflektor die Kathode (-), dann gilt auch die Merkregel, dass die (technische) Stromrichtung von dem Pfeil, den die Anode (+) durch ihre Form bildet, „angezeigt“ wird. In seltenen Fällen ist der Aufbau umgekehrt.

Vorsicht beim Dimmen!

Ein LED Leuchtmittel, egal ob 12V oder 85-265V lässt sich nur dann ohne Probleme auf die gewünschte Beleuchtungsintensität regeln wenn auch entsprechende LED Dimmer zur Verwendung kommen! Wenn falsche Vorschaltgeräte wie Trafos, Halogen, EVG, Normaldimmer verwendet werden, kommt es unweigerlich zu einem flackern der LED Lampe, das bis zum durchbrennen der einzelnen Chips führen kann!!!

Gerade jetzt versuchen alle möglichen Personen auf dem fahrenden Zug der LED Technik aufzuspringen, leider meist mit sehr wenig bis garkeinem Fachwissen! Eine LED Lampe lässt sich nicht immer mit üblichen Dimmern steuern!

Lebensdauer

LEDs unterliegen aufgrund der physikalischen Eigenschaften einer natürlichen Alterung, der sogenannten Degradation. Die Lebensdauer einer LED ist die Zeit nach welcher ihre Lichtausbeute nur noch der Hälfte des Anfangswertes entspricht. Die Lebensdauer der LED ist abhängig von dem verwendeten Halbleitermaterial und den Betriebsbedingungen. Hohe Temeraturen verkürzt die Lebensdauer einer LED drastisch.